Die Lübecker FDP fordert für 2026 eine Realitätswende in der Verkehrspolitik. Lübeck ächzt derzeit unter einer Politik, die fast nur noch Sperrungen und Verbote kennt. So lässt sich der Verkehr in einer Großstadt nicht organisieren, erklärt der Fraktionsvorsitzende Thorsten Fürter und fordert konkrete Veränderungen.
„Die Auswirkungen der ideologisch getriebenen Lübecker Verkehrspolitik werden immer deutlicher: Während die Sperrung der Mühlentorbrücke für den Rad- und Fußverkehr jahrelang durch den Bau einer Behelfsbrücke vorbereitet wurde, treffen die Folgen für den Autoverkehr offenbar vollkommen unerwartet ein – und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Beckergrube wegen Bauarbeiten noch immer gesperrt ist.
Als wäre das nicht genug für die Erreichbarkeit der Innenstadt, stellt der Bürgermeister zusätzlich einen Blitzer vor das Burgtor und macht damit auch diese Zufahrt faktisch dicht. Gleichzeitig geht der Parkplatzabbau in den Stadtteilen munter weiter, während ein Bürgerschaftsbeschluss von CDU, Grünen und FDP zur Modernisierung und auch behutsamen Neuschaffung von Parkflächen von der Verwaltung nach allen Regeln der Kunst verschleppt wird.
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