Viele in Lübeck meckern über die Verkehrspolitik. Wir bleiben nicht beim Meckern, sondern machen fünf konkrete Vorschläge, für eine "Realitätswende" 2026. Mobilität darf kein ideologisches Projekt sein. Lübeck braucht eine Verkehrspolitik, die funktioniert – für Anwohner, für Betriebe, für den Handel und für alle, die täglich unterwegs sind. Unsere fünf Punkte: 1. Erreichbarkeit der Innenstadt verbessern Gegen notwendige Brückensperrungen ist kein Kraut gewachsen – Sicherheit geht vor. Die Stadt muss jedoch behördlich angeordnete Zufahrtsbeschränkungen konsequent auf den Prüfstand stellen, damit die Belastungen nicht größer ausfallen als unbedingt nötig. So muss es auch im Dezember 2026 weiterhin eine legale Zufahrtsmöglichkeit zur Großen Burgstraße geben. Zur Erreichbarkeit gehört zudem ein funktionierender Stadtverkehr. Dass nur noch ein Bus in die Mühlenstraße fährt und an den Haltestellen Krähenstraße und Hüxtertorallee die meisten Busse heute vorbeirauschen, ist ein Unding. Der Seniorenbeirat hat hier völlig zu Recht den Finger in die Wunde gelegt. 2. Beschlossenen Bau von Parkhäusern endlich umsetzen Die Bürgerschaft hat den Bau von Parkhäusern im Umfeld der Altstadt beschlossen, etwa den Ersatzneubau am Holstentor. Doch die Verwaltung bremst bei der Umsetzung. Das ist nicht akzeptabel. Der Abbau von Parkflächen im Zentrum war stets an das Versprechen geknüpft, im Umfeld der Altstadt neue Parkmöglichkeiten zu schaffen. Dieses Versprechen darf Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) nicht einseitig aufkündigen. 3. Radwege sanieren statt Radverkehr auf die Straße verlagern Lübeck verschleppt seit Jahren die Sanierung von Radwegen. Mal fehlt angeblich das Geld, mal dürfen Wurzeln nicht beschädigt werden, mal ist der Radweg ein paar Zentimeter zu schmal. Wenn der Radweg dann aufgrund jahrelanger Vernachlässigung völlig marode ist, wird kurzerhand eine Spur für den Kfz-Verkehr gestrichen und der Radverkehr auf die Straße verlegt. Das verschärft die Stauprobleme erheblich und bringt den Verkehr immer häufiger zum Erliegen. Wir fordern einen Verzicht auf diese Verlagerung. Die meisten Radfahrer bevorzugen ohnehin einen eigenen Radweg – vorausgesetzt, er wird ordentlich instandgehalten. 4. Bei Brückensanierungen Kosten und Geschwindigkeit priorisieren Lübeck greift bei Brückensanierungen fast immer zur Luxusvariante. Auch die Politik trägt hierfür Mitverantwortung. Die Querung an der Hubbrücke stünde längst wieder zur Verfügung, wenn im Bauausschuss nicht zusätzliche Sonderwünsche durchgesetzt worden wären. Für alle Querungen muss gelten: Geschwindigkeit und Kosteneffizienz haben oberste Priorität – schon allein wegen der desolaten Haushaltslage der Stadt. 5. Parkplatzabbau in den Stadtteilen stoppen Während die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge weiter steigt, baut die Verwaltung in den Stadtteilen immer mehr Parkplätze ab. Teilweise werden Parkmöglichkeiten, die über Jahrzehnte bestanden und keinerlei Sicherheitsprobleme verursacht haben, aufgrund einzelner Beschwerden aufgehoben. Die Stadtverwaltung macht sich damit zum Vollzugsgehilfen einer aktiven Anti-Auto-Lobby. Wir fordern für 2026 mehr Augenmaß bei der Bewertung von Parkverboten und den Einstieg in die Erschließung neuer Parkmöglichkeiten, etwa durch Quartiersgaragen und den Einsatz digitaler Steuerungsinstrumente.
Alles lässt sich ändern.
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Positionen
Bildung
Wir wollen jedem Einzelnen die Chance geben, seine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bestmöglich zu nutzen - unabhängig von sozialer Herkunft oder kulturellem Hintergrund. Gute Bildung ist zugleich Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und Voraussetzung für eine zukunftsfähige Stadt. Die Kitas der Stadt sollen Betreuungsangebote anbieten, die den Bedarf decken. Betreuungszeiten werden den Erfordernissen der Eltern angepasst.
Mobilität
Verkehrspolitik soll dafür sorgen, dass Menschen schnell und sicher von A nach B kommen. Hauptverkehrsachsen müssen dafür leistungsfähig bleiben. Der vorhandene Parkraum soll erhalten bleiben und nicht aus ideologischen Gründen abgebaut werden. Wir wollen moderne Radwege, auf denen Radfahrer nicht auf derselben Fahrbahn fahren müssen wie Autos. Der ÖPNV soll kostensensibel arbeiten und für seine Kunden attraktiv sein.
Wirtschaft
Wir wollen Politik zusammen mit starken Wirtschaftsbetrieben und Selbstständigen gestalten, nicht gegen sie. Dafür brauchen wir optimale Standortbedingungen und eine Finanzpolitik, die Bürger und Unternehmen nicht unnötig belastet. Berufsschulen und Berufsausbildung werden gestärkt, um dringend nötige Fachkräfte an die Stadt zu binden. Damit sie sich bei uns niederlassen können, werden alle Möglichkeiten zur Schaffung von neuem Wohnraum genutzt.
Modernisierung
Lübeck besteht nicht nur aus alten Gemäuern, sondern soll auch attraktive Freizeitangebote und Plätze für junge Menschen bieten. In Lübeck laufen viele Dinge zu langsam. Was in anderen Städten erfolgreich umgesetzt wird, sollte mit weniger Verzögerung auch nach Lübeck kommen. Die Digitalisierung der Verwaltung sehen wir als Chance und wollen Angebote, die die Bürger wirklich brauchen.
Kultur
Lübeck ist die Kulturhauptstadt in Schleswig-Holstein. Unsere Kulturlandschaft ist zugleich Bereicherung für das Leben der Lübeckerinnen und Lübecker, unverzichtbarer Faktor für Wirtschaft und Tourismus und Ort des Austauschs mit internationaler Perspektive. Wir wollen eine Teilhabe aller Menschen am kulturellen Leben in unserer Stadt. Kulturförderung ist Aufgabe der Bürgergesellschaft wie der Hansestadt.
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Unsere Demokratie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger - von Ihnen! Gerade in Zeiten weltweiter Krisenherde, Demokratieverdruss und Rechtsruck ist es wichtiger denn je, dass sich mehr Menschen aktiv einbringen. Die Freien Demokraten bieten dazu zahlreiche Möglichkeiten - für jedes Zeitbudget.
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