FDP Kreisverband Hansestadt Lübeck

Datenschutz & IT-Sicherheit vor Ort

Datenschutz & IT-Sicherheit vor Ort
Die jüngsten Hackerangriffe machen schmerzlich sichtbar, dass wir beim
Thema Digitalisierung und Datenschutz einen weiten Weg vor uns haben.
Daher begrüßen die Lübecker Freien Demokraten die Etablierung des
Instituts für IT Sicherheit, sowie den Aufbau des Studiengangs ITSicherheit
an der Universität zu Lübeck. „Damit stellt sich die Universität
als Schnittstelle von Forschung und Anwendung als innovativer Think-
Tank. Auf diese Weise positioniert sich die Universität zu Lübeck mit
ihrer Digitalisierungsstrategie im Wettbewerb der führenden
Forschungseinrichtungen und nimmt sich aktuellen gesellschaftlichen
Herausforderungen an.“, so der wissenschaftspolitische Sprecher der
FDP-Fraktion Daniel Kerlin.
„Im Zuge der Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Privatleben
ist Cybersicherheit nicht nur in Bezug auf den persönlichen Datenschutz
wichtig, sondern zudem ein essentieller Wirtchaftsfaktor als auch ein
Standortfaktor mit nicht zu unterschätzender Bedeutung. Gerade mit
Blick auf die von der Universität ausgebildeten Fachkräfte im Bereich ITSicherheit
kann sich der Wirtschaftsstandort Lübeck dieses Know-How
zu Nutze machen.“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDPFraktion
Kim Carolin Nehrhoff.
Die Freien Demokraten erwarten, dass die Expertise der lokalen
Wissenschaftseinrichtungen bei der Umsetzung der Digitalen Strategie
der Hansestadt umfassend verwendet wird. Gerade dieser Dialog und die
räumliche Nähe bieten Chancen, die zum Wohl der Bürgerinnen und
Bürger genutzt werden können.
Für uns Freie Demokraten ist es wichtig, dass das Thema Datenschutz
und Cybersicherheit jedem Einzelnen bewusst wird. Was mit den eigenen
Daten geschieht und wie man sie schützen kann, sehen wir daher als
Allgemeinbildung an. Diese sollte in den Schulen im Rahmen des

Unterrichts vermittelt werden. Hierfür benötigen die Schulen endlich die
notwendige Infrastruktur, die Lehrer die notwendigen Weiterbildungen
und die Schüler die notwendigen Endgeräte. Durch das Erlernen eines
verantwortungsbewussten und vorsichtigen Umgangs mit Internet und
sozialen Medien wird sich niemand gezwungen fühlen, bei entstehenden
Schwierigkeiten den Kopf in den Sand zu stecken und auf Social-Media-
Plattformen zur Kommunikation verzichten zu müssen.
Daher hoffen wir, dass die im Vermittlungsausschuss zum Digitalpakt
beteiligten Politiker nach den jüngsten Vorfällen besonders zügig und
zielgerichtet auf eine Einigung hinwirken, damit die notwendigen Gelder
schnellst möglich auf den Weg gebracht werden können.
Nichtsdestotrotz dürfen wir in Lübeck bei diesem Thema keine Zeit mehr
verlieren und müssen die Investitionen in die Schulen mit Priorität
voranbringen. Hier ist es an Bürgermeister und zuständigen Senatoren
dafür zu sorgen, dass alles unternommen wird, um die notwendigen
Ressourcen bereitzustellen.