Bilinguale Bildung stärken - Chancen für eine internationale Schule prüfen

Daniel Kerlin

Die Nachfrage nach bilingualen Bildungsangeboten in Lübeck steigt kontinuierlich. Gleichzeitig gewinnt die Hansestadt als international vernetzter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter an Bedeutung – nicht zuletzt durch den Bau der Fehmarnbeltquerung. Um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, sind gute und vielfältige Bildungsangebote ein entscheidender Faktor. Vor diesem Hintergrund setzt sich Daniel Kerlin, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Lübeck, für die Stärkung zweisprachiger Bildung und die Prüfung einer internationalen Schule in Lübeck ein. 

„Bilinguale Bildung ist ein Schlüssel zur Zukunft unserer Kinder und ein wichtiger Standortfaktor für Lübeck“, betont Daniel Kerlin. „Wir müssen die vorhandenen Angebote weiter ausbauen und prüfen, wie wir eine internationale Schule in Lübeck etablieren können. Das wäre ein großer Gewinn für Familien, die Wirtschaft und die Wissenschaft.“

Vorteile einer internationalen Schule für Lübeck

Eine internationale Schule in Lübeck würde zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Familien, die derzeit aufgrund fehlender Angebote nach Hamburg ausweichen, könnten in Lübeck bleiben. „Es ist bedauerlich, dass Familien, die internationale Schulangebote benötigen, derzeit nach Hamburg orientiert sind. Das wollen wir ändern“, so Kerlin.

Schon heute bieten zahlreiche Kitas und Grundschulen in Lübeck bilinguale Bildungsangebote an. Eine internationale Schule im Sekundarbereich würde diese Angebote sinnvoll ergänzen und die Bildungslandschaft weiter stärken. „Schülerinnen und Schüler können sich so optimal auf eine internationalisierte Zukunft vorbereiten. Das erhöht ihre Chancen auf dem globalen Arbeitsmarkt erheblich“, erklärt Kerlin.

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung

Die Anforderungen des Arbeitsmarktes steigen stetig. Für Lübecks Wirtschaftscluster wie Handel, Logistik und Tourismus sind sprachliche und kulturelle Kompetenzen bereits heute Schlüsselqualifikationen. „Durch den Unterricht in Englisch können Kinder frühzeitig fließende Sprachkenntnisse erwerben. Das verbessert nicht nur ihre beruflichen Perspektiven, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Lübeck“, so Kerlin.

Zudem steigen die Schülerzahlen in Lübeck kontinuierlich an, was einen zusätzlichen Bedarf an gymnasialen Oberstufen schafft. „Hier könnten wir Synergien nutzen und durch eine internationale Schule gleichzeitig den Bedarf an Schulplätzen decken und die Qualität unserer Bildungsangebote weiter steigern“, betont Kerlin. 

Nächste Schritte 

Um diese Vision zu realisieren, sollen zunächst die vorhandenen Angebote und Perspektiven für deren Weiterentwicklung durch die Schulverwaltung dargestellt werden. Gleichzeitig wird geprüft, wie eine internationale Schule in Lübeck angesiedelt werden kann. „Wir wollen die Weichen für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik stellen. Dafür brauchen wir klare Konzepte und eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft“, so Kerlin abschließend. 

Mit dieser Initiative setzt sich Daniel Kerlin dafür ein, Lübeck als Bildungsstandort weiter zu stärken und die Chancen für Kinder, Familien und die Wirtschaft nachhaltig zu verbessern.