Bauturbo für Lübeck: Wohnungsbau beschleunigen
Die FDP-Bürgerschaftsfraktion begrüßt die Initiative zur Anwendung des neuen „Bauturbos“ in Lübeck. Für die FDP steht fest: Um den schleppenden Wohnungsbau voranzubringen, braucht es echte Entbürokratisierung in der Verwaltung und keine bloßen Verschiebungen von Entscheidungskompetenzen.
Angesichts steigender Baukosten und eines wachsenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum drängt die FDP auf eine pragmatische Umsetzung der neuen Bundesgesetzgebung. Skeptisch bewertet die FDP jedoch den Vorschlag, die Entscheidungshoheit pauschal vom Bauausschuss auf die Verwaltung zu übertragen.
Hierzu erklärt der baupolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Dan Teschner:
„Wir wollen den Bauturbo für Lübeck zünden, damit dringend benötigte Wohnungen schneller vom Reißbrett in die Realität kommen. Wir begrüßen den Vorschlag der Verwaltung, den Weg für die Anwendung in Lübeck freizumachen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass wir gemeinsam noch Potenziale heben können, um Investitionen zu erleichtern und Verfahren effizienter zu gestalten. Entscheidend ist, dass wir alle Ebenen – Verwaltung, Politik und Beteiligte – so aufstellen, dass Planungen zügig umgesetzt werden können.
Die neuen Instrumente der BauGB‑Novelle bieten eine große Chance, Planungsprozesse zu verschlanken. Wir werden den Bauturbo unterstützen und sehen die Verantwortung weiterhin bei der Politik, also in Bürgerschaft und Bauausschuss. Gleichzeitig möchten wir die Verwaltung darin bestärken, diesen Weg aktiv mitzugestalten. Eine konstruktive Haltung zu Investitionen in der gesamten Stadtverwaltung ist wichtig, damit es in Lübeck wieder attraktiver wird, Wohnungen zu bauen.“